Kundenrezensionen
Super Preis-Leistungsverhältnis!
Ich besitze die Magnifica von DeLonghi jetzt seit Januar 2008. Vor der Anschaffung habe ich mir natürlich die Beurteilungen zu diversen Vollautomaten auf Amazon angesehen und mich aufgrund der vielen positiven Beurteilungen entschlossen, diese Maschine zu kaufen. Heute, ca. 3 Monate später, traue ich mir zu, auch eine fundierte Bewertung abzugeben, um anderen Interessenten bei der Kaufentscheidung zu helfen: Das Preis-Leistungsverhältnis dieser Maschine ist wirklich unschlagbar (erst recht nach den kürzlichen Preissenkungen)! Wer (so wie ich) einen vernünftigen Vollautomaten sucht, der einfach nur guten Espresso oder Kaffee macht, einfach zu bedienen ist und nicht allzu viel Wert auf eine Show-Optik legt, der ist mit der Magnifica wirklich gut bedient.
Zum Thema Crema, welches für Espresso-Liebhaber sehr wichtig ist und welches bei dieser Maschine auf Amazon recht unterschiedlich beurteilt wird, möchte ich Folgendes anmerken: Bei den üblichen Standard-Kaffee/Espressosorten (auch den Nobelmarken) war ich zunächst von dem Ergebnis (trotz verschiedener Einstellungsexperimente) auch etwas enttäuscht, die Crema war dünn und der Zucker darauf verschwand in Nanosekunden, allerdings war der Geschmack oft trotzdem gut! Dann hat mir ein Bekannter Kaffeebohnen einer Privatrösterei mitgebracht und das Ergebnis war genial! Super Crema (der Zucker brauchte ca. 5 Sekunden, um sich zu entscheiden, ob er darin versinken will), und Super-Geschmack! Fazit: Wer mit diesem Automaten in puncto Crema nicht zufrieden ist, sollte einfach mal eine andere Kaffee-/Espressosorte probieren!
Einziger Kritikpunkt an dieser Maschine: Die Warmhalteplatte für die Tassen ist ein Witz: Die vordere und die mittlere Tasse werden lauwarm, die hintere kaum mal das! Ich denke, das kann man aber bei dem Preis-/Leistungsverhältnis verschmerzen, vor allem, wenn man die Tassen vorher einfach mit heißem Wasser aufheizt.
Hier zusammengefasst die Stärken und Schwächen der Magnifica nach meiner Erfahrung:
Stärken
- einfache Bedienung
- leichte Reinigung
- sehr gute Crema bei der richtigen Espresso-Sorte
- relativ kompakte Abmessungen
- kein elektronischer Firlefanz
Schwächen (nur eine - nach Lanzeitgebrauch-Urteil im Mai 2009 (s. u.) sind es zwei!):
- Heizplatte für die Tassen verdient diesen Namen nicht!
- Der Tresterbehälter aus Kunststoff ist laut Bedienungsanleitung leider nicht spülmaschinengeeignet, was das Handling enorm erleichtern würde!
Alles in allem bin ich mit diesem Gerät aber immer noch sehr zufrieden!
Ergänzung meiner Rezension nach "Langzeitgebrauch" im Mai 2009:
Auch nach über einem Jahr täglicher Benutzung der "Magnifica" bin ich immer noch von dieser Maschine absolut überzeugt. In dieser Zeit sind keinerlei Probleme aufgetaucht. Allerdings hat sich inzwischen doch noch ein kleines "Manko" herausgestellt: Der Kunststoff-Tresterbehälter ist laut Bedienungsanleitung leider nicht spülmaschinengeeignet. Deshalb sollte man ihn spätestens alle zwei Wochen per Hand gründlich reinigen, da sich sonst (trotz der relativ trockenen Pulverrückstände) Schimmel bilden kann!
Perfekte Maschine Super Preis!!
5 Jahre lang war ich im Besitz einer Jura-Maschine. Ich dachte ich hätte ein Spitzenprodukt, da auch der Preis Spitze war!! Nun habe ich relativ skeptisch die DeLonghi ESAM 3000 B bestellt und innerhalb 2 Tagen bekommen. Ich/Wir bin/sind begeistert! Die Maschine ist absolut vergleichbar, eher besser als die Jura. Vorteil Nummer eins: die Brüheinheit läßt sich komplett herausnehmen und reinigen (keine Reinigungstabletten nötig).
Im Auffangbehäter des Kaffeemehls steht kein Wasser, die Kaffemehlreste sind "Furz"-trocken ! Die Kaffeestärke und Menge läßt sich über die beiden Drehregler sehr genau und einfach einstellen. Meiner Meinung nach holt die DeLonghi ESAM 3000 B viel mehr Aroma aus den Bohnen heraus, als die Jura.
Dieser Kaffevollautomat ist meiner subjektiven Meinung nach jeden Cent wert. Meine dringende Kaufempfehlung ! Ich hätte 10 sterne gegeben.
Made in Italy. Super Crema, super Milchschaum. Ansehnlich, ergonomisch, nicht laut. Günstig. Noch Fragen?
Nach einer Woche mit dieser Maschine habe ich sehr wenig zu bemängeln, und das will schon etwas heißen.
Ich lebte einige Jahre mit den bekannten Espressokannen. Allerdings arbeiten diese mit erheblich geringerem Druck als "richtige" Espressomaschinen, so dass man sehr wenig oder gar keine Crema auf dem Espresso erhält.
Um endlich in der Lage zu sein, gelegentlich Espresso und seine Varianten zügig und mit guter Qualität herzustellen, war ich daher auf der Suche nach einer besseren Lösung, die nicht allzu teuer sein sollte.
Ich versuchte es zunächst im Rahmen der Testwochen mit einer Braun Tassimo. Obwohl diese Maschine ausgesprochen clever gemacht ist, war ich enttäuscht davon, dass sich auf dem Espresso, den die Tassimo zubereitet, meiner Meinung nach keine echte Crema befindet, sondern brauner Schaum aus mittleren bis großen Blasen, die in kurzer Zeit zusammenfallen. Keine Marmorierung. Von der zu echter Crema abweichenden Optik abgesehen, entsteht ein anderes Trinkgefühl. Meine Erwartung wäre auch, dass eine echte Crema nie so blasig aussähe und nicht so schnell vollständig in sich zusammenfiele wie die der Tassimo. Ein weiteres Manko der Tassimo ist ihr Milchschaum. Anscheinend erzeugt sie mit dem Durchspülen von Heißwasser und Luft durch eine Kapsel mit Kondensmilch ein Mehrfaches an Schaum, wobei die Vervielfachung des Volumens weit größer ausfällt als bei der üblichen Herstellung von Milchschaum. Das ist höchst staunenswert, aber Milch ist nicht gleich Milch, und ich fand den Milchschaum wässrig (obwohl der starke Espresso-Geschmack zum Gesamteindruck eines insgesamt kräftig schmeckenden Latte Macchiato beiträgt). (Allerdings schließe ich aus der ersten Bewertung meiner Rezension der Tassimo, dass sie durchaus ihren Fankreis findet.)
Was also als nächstes ausprobieren? Wohl eine "richtige" Maschine. Siebträger oder Vollautomat?
Und kurz bevor ich einen Siebträger bestellte (weil ich keine allzu große Maschine haben wollte, mir die Horror-Argumente zum Thema Vollautomaten-Reinigung zu Herzen genommen hatte und weit und breit kein Preisvorteil zwischen Siebträger und Mühle einerseits und Vollautomat andererseits erkennbar war) stolperte ich über die herausragenden Rezensionen zum Vorgängermodell AEM 3000 B.
Eine kurze Recherche ergab, dass die neue ESAM 3000 B weit gehend identisch sein müsste, abgesehen von einem leiseren Mahlwerk und einer widerstandsfähigeren Brüheinheit, und mit Internet-Preisen unter EUR 350,-- für beide Geräte war die Entscheidung so gut wie gafallen -- so viel hätte auch der Siebträger gekostet, wohlgemerkt ohne Mühle. Einen Versuch war das allemal wert! Und den Vergleich mit den beiden jura-Geräten in meinem Umfeld würde ich ja dann durchführen können.
Und nun steht sie also da und macht einen guten Eindruck und gute Getränke. Erstaunlich, wie viel bei dieser Maschine richtig gemacht wurde.
- Das Gehäuse wirkt durch die geschickte Verwendung matter und spiegelnder schwarzer Plastikflächen insgesamt gut. Die Knöpfe und Hebel sind wohl aus verchromtem Plastik. Das Tropfgitter ist aus Metall und wirkt stimmig und keinesfalls billig. Lediglich die silbriggraue Hinterlegung der Regler offenbart bei genauem Hinschauen einen Glitzereffekt, der eher für ins Poesiealbum gemalte Herzchen passen würde. Auf den ersten Blick ergibt sich aber ein unauffälliger, harmonischer Gesamteindruck. Für mich reicht das.
- Die oft erwähnte nicht abschaltbare Warmhalteplatte könnte man kritisieren. Allerdings bescheinigt mein Strommessgerät der ESAM 3000 B eingeschaltet mit zwangsweise laufender Warmhalteplatte einen Stromverbrauch von 2 Watt. Die Tassimo hatte sich im Standby laut dem selben Messgerät 4 Watt gegönnt und dabei keine Tassen gewärmt -- da lasse ich doch lieber die DeLonghi laufen... Ich kann aber leider nicht für die absolute Korrektheit meiner Messung bürgen; mich würden mehr Messwerte brennend interessieren.
- Laut Messgerät liegt der Stromverbrauch im "abgeschalteten" Zustand unterhalb des Messbereichs; daran können sich Hersteller von Druckern, Scannern, PCs, Monitoren, Fernsehern, Stereoanlagen etc noch ein Beispiel nehmen (es handelt sich um einen Softkey, nicht um einen mechanischen Schalter, der die Maschine vom Netz trennt -- das ginge auch gar nicht, da beim Abschalten noch ein paar Dinge getan werden müssen, für die Strom vorhanden sein muss).
- Die oft erwähnte Zwangsspülung der Maschine beim Ein- und Ausschalten sowie beim automatischen Abschalten, bei der Wasser durchläuft, finde ich gar nicht so verkehrt. Beim Einschalten kann man das Wasser sehr gut zum Wärmen der Tassen der ersten Zubereitung nehmen. Beim Abschalten werden sichtlich Reste weggespült, was sowieso getan müsste. Also warum nicht.
- Die gesamte Maschine ist von vorn und oben leicht bedienbar.
- Der Wassertank ist mit einem Blick von rechts einsehbar.
- Die Maschine kann mit Espressobohnen oder gemahlenem Espresso arbeiten -- ein nettes Detail. Der Messlöffel findet im Deckelfach Platz. Man darf nur nicht auf die Idee kommen gemahlenen Espresso im ausgeschalteten Zustand einzufüllen.
- Mahlstärke, Kaffeemenge und Wassermenge sind in weiten Bereichen gut regelbar.
- Für zwei Tassen verdoppelt die Maschine die Wassermenge; leider scheint sie die Kaffeemenge nicht ganz zu verdoppeln, so dass sich insgesamt ein etwas schwächerer Kaffee ergibt. Was das betrifft bin ich noch mit Tests beschäftigt.
- Das Mahlwerk finde ich nicht laut. Die Pumpe ist leiser als die der Tassimo, die auch mehr Vibrationen an ihre Standfläche abgab.
- Bedienung und Anzeigen sind für mich klar und verständlich gelöst.
- Der Espresso ist wie er sein soll. Der Milchschaum gelang mir auf Anhieb.
- Bei der Tassimo ist vor jeder Zubereitungspause ein Ausspülen des Durchlaufs angesagt; regelmäßig muss die Halterung für die Kapseln gereinigt werden; beim Sortenwechsel sollte die Reinigungsdisk benutzt werden. Dazu noch Entleerung des Auffangbehälters (bei dem man raten muss wann er voll ist) sowie in längeren Intervallen die Reinigung der Verschalung des vorderen Bereiches. Ich wage die Behauptung, dass sich durch den Wegfall der nötigen Reinigung nach jedem Getränk (außer bei der Zuebereitung von Milchschaum) letztlich für die Tassimo fast der gleiche Aufwand wie für einen Vollautomaten ergibt, auch wenn die Vollreinigung eines Vollautomaten Arbeit bedeutet. Der Schwimmer in der Abtropfschale der ESAM 3000 B verhindert dabei überflüssige Handgriffe.
- Reinigung des Innenlebens leicht von vorn durchführbar.
- Zumindest mein Exemplar ist Made in Italy -- und ich finde, das macht sich am Gesamtkonzept bemerkbar. Die vielen Rezensionen über die längerfristige Zuverlässigkeit des Vorgängermodells sowie eine Herstellergarantie von drei Jahren oder 5000 Tassen finde ich für ein Haushaltsgerät dieser Preisklasse absolut fair.
Mein Fazit: Durchdachtes, feines Gerät mit sehr wenigen Kanten und weithin unschlagbarem Preis-Leistungs-Verhältnis.